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https://taz.de/Archaeologe-ueber-neuen-Forschungsansatz/!6067477/
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taz: Was sagt die Verteilung der Güter über die Cucuteni-Trypillia-Gesellschaften?

Arponen: In der Archäologie ist traditionell die Vorstellung verbreitet, dass größere Menschenmengen sich nur mit ­hierarchischer Kontrolle organisieren ließen. Unsere Cucuteni-Trypillia-Gesellschaften sind das Gegenbeispiel: Sie sind zu ihrer Zeit die wohl größten Siedlungen, aber ihre egalitären Strukturen haben sehr wohl große Menschenmengen als Gesellschaft zusammengehalten. Die Vorstellung, Hierarchie sei immer notwendig, ist also anscheinend nicht richtig.....

#Archäologie#Zusammenhalt#Hierarchie#Forschung
ist das so gemeint: Wir untersuchen großflächig die Siedlung. Wenn das Gold und die Wertgegenstände gleichmäßig verteilt sind über die Haushalte, war es eine Möglichkeitsgesellschaft und wenn die Wertsachen sich auf einige wenige Häuser konzentrieren, handelte es sich um hierarchische Organisation?
ich glaube, das ist komplexer zu betrachten und auch den Bias unserer Zeit und die Sichtweisen daraus, müssen mit einbezogen werden.
ähnlich wie Bewertungen zur Zeit von Archäologen im 18. Jahrhundert
stimmt. Wir nehmen ja unbewusst oder auch bewusst Einblick mit unserer jeweiligen Einstellung zu Themen.
ich habe das auch aus anderen archäologische Podcast und Videos gelernt, das unsere Erziehung und Sozialisation, die Sichtweise massiv beeinträchtigt