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Das ist es, was ich an OWA so mag. Ein echtes SingleSignOn im Fediverse.
Da wird kein Dummy-Account angelegt. Meine digitale Identität reicht aus, um von Friendica auf Ressourcen in einem anderen Projekt zu zugreifen.

Ein echtes SingleSignOn zwischen Friendica und Hubzilla über OWA

https://magicsignon.org/page/openwebauth/home
Genial wäre jetzt noch, wenn Friendica auch serverseitige Unterstützung für OpenWebAuth einbauen würde.

Und wenn Mastodon endlich den schon seit Ewigkeiten auf GitHub schimmelnden Pull Request für OpenWebAuth-Unterstützung akzeptieren würde (wobei ich glaube, der ist auch nur clientseitig).

#FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #OpenWebAuth #SingleSignOn
@Jupiter Rowland
Das ist der Fall. Die Frage ist vielmehr, welcher Dienst berechtigt werden soll.
@Matthias Beispielsweise ausgesuchten Kontakten erlauben auf dem eigenen Profil einen Beitrag zu hinterlassen, etwa Glückwünsche zum Geburtstag. Die gute alte Pinnwand wäre zurück. 😉

@Jupiter Rowland
@Hamiller Friendica
Was du ja für dein eigenes Profil aktivieren kannst.
Interessant wird es, wenn du gemeinsam an Dokumenten arbeiten kannst, Bilder verwalten, Wikis beschreiben oder Webseiten erstellen. All das kannst du in Verbindung mit Hubzilla machen. Das ist schon ein tolles Feature.

@Jupiter Rowland
Das Beste wäre wenn man für das gesamte Fediverse nur noch eine Identität bräuchte die nicht an einen Server gebunden ist. So das man sich bei jeden Fediverse Server anmelden kann, ohne das der Orginäre Server noch existieren muss. Das würde das Fediverse extrem zensurresistent machen. Denkt man dann den Ansatz der nomadischen Identität von Hubzilla weiter,wäre da noch ganz anderes vorstellbar.
Hatte ich mir schon mal angeschaut, damals aber für mich persönlich verworfen. Wohl weil mir dort viel zu viel Cryptowährungs Bullshit und kommerzielle Sachen unterwegs waren. Vielleicht schaue ich es mir ja mal wieder an.
@Sascha 😈 ⁂ (Fediverse) Aber das Prinzip ist doch so. Man generiert irgendwo ein Schlüssel, den man nicht verlieren darf und kann dann überall mitmischen. So ganz wirklich richtig habe ich das allerdings auch nicht verstanden. Die praktische Handhabung war irgendwie seltsam.
@BauerUlli Im Forum von WeDistribute wurde ein Beitrag mit Link für einen Crash-Kurs für Nostr gepostet. Das hilft vielleicht etwas weiter:

https://forum.wedistribute.org/post/10

/cc @Sascha 😈 ⁂ (Fediverse)
Zum Thema #nostr: Da bin ich letzte Woche in einen sehr tiefen Kaninchenbau gerutscht. Zunächst, ich verstehe, warum nostr als interessantes Konzept wahrgenommen wird: dezentrale Kommunikation und keine Serverabhängigkeit der eigenen Identität und vor allem "Zensurresistenz". Aber genau hier liegt für mich das Problem – technische Freiheit allein reicht nicht aus, wenn soziale Verantwortung fehlt.

Was mich zunächst skeptisch gemacht hat:

  • [li] Starke Bitcoin-Verknüpfung: Nostr ist eng mit der Bitcoin-Szene verwoben, wo oft eine Ideologie von maximaler Unreguliertheit vorherrscht. Dezentralität ist gut, aber wenn sie vor allem genutzt wird, um jegliche Moderation als „Zensur“ zu framen, frage ich mich, welche Art von Community dabei entsteht.
    [li] Absolute „Zensurresistenz“ bedeutet auch Schutz für toxische Akteure: Ein System, das sich damit rühmt, „nicht regulierbar“ zu sein, wird zwangsläufig von denen genutzt, die anderswo keinen Platz finden – nicht nur Dissidenten, sondern auch Gruppen mit fragwürdigen Absichten.



Aber in den besagten Kaninchenbau rutschte ich bei Recherche zu einer Person, die dort eine zentrale Rolle spiel:
Alex Gleason (ehemals Pleroma (1), nun Soapbox, JoinTheFedi) ist eine treibende Kraft hinter Nostr und hat bereits im Fediverse durch Spaltungen, Falschdarstellungen und feindseliges Verhalten Aufmerksamkeit erregt. Das lässt mich daran zweifeln, dass es bei nostr und den Applikationen wirklich um eine nachhaltige, diverse Alternative geht.

Ich habe mir dann mal JoinTheFedi.com angeschaut – eine Seite, die das Fediverse angeblich „neulingsfreundlich“ erklärt. Dabei ist mir aufgefallen, dass dort ausschließlich Instanzen aus dem Umfeld von Alex Gleason beworben werden, u. a. poa.st, Spinster.xyz und Freespeechextremist.com. Besonders kurios: Poa.st (von vielen DE AP Server gebannt wegen Hate Speech) wird als „größte Instanz im Fediverse“ bezeichnet – obwohl allein Mastodon.social zehnmal mehr Nutzer hat.
Das sind alles Seiten mit einer extremen "free" speech Ideologie.

Ich bin für Dezentralität mit Verantwortung. ActivityPub hat viele Schwächen, aber es bietet etwas, das Nostr nicht hat: die Möglichkeit zur gemeinschaftlichen Selbstregulierung. Eine dezentrale Struktur muss nicht chaotisch oder unkontrolliert sein – sie kann auch ein System von regionalen, vertrauenswürdigen Instanzen sein, die Offenheit und Schutz vereinen.

(1):
https://hacktivis.me/articles/Update%20on%20Pleroma%20Maintainance