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CDU-Politiker Thomas #Bareiß spricht sich für den erneuten Betrieb der Gas-Pipeline Nord Stream 2 aus, während er gleichzeitig den Koalitionsvertrag aushandelt. Bareiß ist schon zuvor durch große Nähe zur #Gaslobby aufgefallen. Was man zu der Personalie Bareiß noch wissen sollte 👇

Thomas Bareiß war bis 2018 Mitglied im Beirat des Verbands Gas- und Wasserstoffwirtschaft, der damals noch Zukunft Erdgas hieß. Das ist ein PR- und Lobbyverband, der über die Öffentlichkeit und Politik für die Verwendung von fossilem Gas wirbt.

Mitglied bei „Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft“ (früher Zukunft Gas) ist auch Wingas, eine Tochter der früheren Gazprom Germania (heute SEFE), ebenso das Unternehmen Wintershall, das bis Ende 2023 russische Gasfelder besaß. /1

Mehr dazu: https://www.lobbycontrol.de/lobbyismus-und-klima/gaslobby-wie-zukunft-gas-die-stadtwerke-einspannt-109387/
Netzwerk-Grafik: Gaslobby-Netzwerke im Umfeld der CDU. Unten aufgeführt ist Thomas Bareiß als Teil der Aserbaischan-Connection mit Verbindungen zu SOCAR und dem Deutsch-Aserbaidschanischen Forum. Außerdem Verbindung zu Zukunft Gas und zu Peter Altmaier. Quelle: Lobbycontrol-Studie Pipelines in die Politik: https://www.lobbycontrol.de/pipelines-in-die-politik-die-macht-der-gaslobby-in-deutschland/
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Aufsichtsratsvorsitzender von „Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft“ ist der Gaslobbyist Friedbert Pflüger. Zu den Kunden seiner Lobbyagentur zählte im Jahr 2016 auch die Nord Stream 2 AG. Auch der Gaskonzern Uniper, der die Pipeline mitfinanzierte, beauftragte 2017 Pflügers Lobbyagentur.

Auffällige enge Beziehungen pflegte Bareiß auch nach Aserbaidschan. Er war jahrelang Mitglied im Kuratorium im Deutsch-Aserbaidschanischen Forum, ohne dies transparent gemacht zu haben. Der Lobbyverband diente dazu, das Image des autokratisch geführten Staats aufzupolieren.

Auf seinen zahlreichen Reisen dorthin traf Bareiß regelmäßig auf den staatlichen aserbaidschanischen Öl- und Gaskonzern SOCAR und machte sich für Aserbaidschan als Transit- und Förderland für Gas stark. /2

Mehr dazu: https://www.lobbycontrol.de/lobbyismus-und-klima/thomas-bareiss-wie-nah-steht-er-den-aserbaidschan-lobbynetzwerken-86913/
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)

o-kay hat dies geteilt

Fazit: In den Koalitionsverhandlungen spricht mit Thomas Bareiß ein Politiker mit unguter Nähe zu Gasgeschäften mit autokratischen Regimen mit. Es braucht Wachsamkeit, denn das Thema Gas wird in der nächsten Bundesregierung eine große Rolle spielen. /3
Der Name Friedbert Pflüger kommt mir auch bekannt vor: auch ein CDU-Politiker. Aber das ist sicher reiner Zufall....

@lobbycontrol schrieb:
Aufsichtsratsvorsitzender von „Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft“ ist der Gaslobbyist Friedbert Pflüger. Zu den Kunden seiner Lobbyagentur zählte im Jahr 2016 auch die Nord Stream 2 AG. Auch der Gaskonzern Uniper, der die Pipeline mitfinanzierte, beauftragte 2017 Pflügers Lobbyagentur.
...
Aufgefallen ist uns Herr Bareiß schon in seiner Zeit als Staatssekretär im @bmdv. Also mehr durch merkwürdige Äußerungen.
@bmdv
@bmdv
siehe auch: https://www.numov.de/mitglieder-des-vorstands/
und:
https://deutsches-orient-institut.de/uber-uns/#vorstand
@bmdv
Der Name Klaus Töpfer in dieser Runde irritiert mich. Den hatte ich bislang als seriös und bei der UN gelandet abgespeichert.
Die sollen endlich mit diesem fossilen Unsinn aufhören.

#StopFossileEnergy
s/Politiker/Bullshit Artist/
A propos #Bareiß: https://hostux.social/@musevg/113924565104054520
War nicht auch im Gespräch, daß US Investoren in die pipeline investieren wollen? Also russisches Gas nach Europa geht natürlich nur, wenn auch die USA daran verdienen 😂
#Fossilismus begünstigt die Abhängigkeit von Importen.
Fossilismus hat das Risiko der steigenden Kosten u begrenzten Verfügbarkeit.
Fossilismus sichert die Deviseneinkünfte von Despoten weltweit.
Fossilismus verursacht Emission von CO2 und den resultierenden Klimakollaps.

Dann bleibt nur die Frage, an welchem Aspekt der Herr partizipiert.
Jo, nach dem Willen von Trump und ihm nahestehenden CDUlern, die finanziell davon profitieren würden, sollen wir wieder russisches Erdgas kaufen 💩

Die USA würden in diesem "Deal" die #Nordstream 2-Infrastruktur kaufen und betreiben und Durchleitungsgebühren verlangen. Und wenn wir nicht spuren, sollen wir fühlen.
Ich hätte da einen ganz pragmatischen Vorschlag:

Nämlich den weitgehenden Ausstieg aus dem Gasgeschäft zugunsten von regenrativen Energien. Dann gibt es auch keine Gaslobby mehr.

@lobbycontrol
kennt noch jemand #Graichen und seine aufgebauschte Geschichte? Warum musste #Bareiss nicht schon längst gehen?
Und immer wieder die #niemehrcducsu

Ich wiederhole mich, aber:

Die #union hat keine Wirtschaftskompetenz, sondern Korruptionskompetenz.

Und fast noch schlimmer ist, dass die Wähler:innen das seit Jahrzehnten verwechseln.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Nehmen wir doch das Gas, bezahlen aber nicht. Dann schließt Putin selbst die Pipeline.😜