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Wir haben bei den Projekte aus unserem Netzwerk nachgefragt, wie sie die Situation bei sich vor Ort gerade zu den #Bundestagswahlen einschätzen und was es nun braucht.

Hier die Antworten vom Wohn- und Kulturprojekt Zelle79 aus Cottbus.

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#polylux #AnständigAntifaschistisch #Zelle79 #cottbus
#Bundestagswahl2025
Stimmen von vor Ort
Zelle79
Cottbus, Brandenburg
„Letzten Endes haben die jüngsten Ereignisse im Bundestag auf die Situation vor Ort keinen großen Einfluss, denn hier hat schon zuvor über viele Jahre eine Normalisierung von rechten Deutungen und Parolen durch rechte Strukturen und Parteien stattgefunden. Sie findet nun durch veränderte politische Dynamiken auch in der Bundespolitik einen Widerhall.“

2/7
„Zahlreiche Prügelattacken auf linkspolitisch aktive Menschen, Sprühereien am Jugendzentrum, Flaschenwürfe auf das lokale Hausprojekt, eine Sprengstoffexplosion am selbstorganisierten Kulturprojekt. Es häufen sich die Angriffe in den letzten Wochen und womöglich wähnen sich die Nazis schon kurz vor der Machtergreifung.“

3/7
„In Ostdeutschland wird der Ernst der Lage klarer erkannt, da er oftmals am eigenen Leib und in der unmittelbaren Umgebung zu spüren ist. Es ist wichtig die Einschätzungen von ostdeutschen Aktivist*innen anzuhören, aus ihren Erfahrungen zu lernen und ihr Engagement wertzuschätzen.“

4/7
„In Cottbus entstehen immer wieder neue Ansätze von Kunst- und Kulturkollektiven, zivilgesellschaftlichen Ver-einen, Jugend- und Stadtteilarbeit und Wohnzusammenhänge, die in ihrer Gesamtheit von Erfolg gekrönt sind. Mit Kreativität und langem Atem bleiben die aktiven Menschen an Projekten dran und verstetigen sie.“

5/7
„Wir brauchen vor Ort Vieles: Gut aufgestellte Finanzen, eine breiter aufgestellte und besser zugängliche antifaschistische Recherche, mehr Vernetzung und eine Unterstützung, die an den praktischen Problemen orientiert ist, ob in der Social Media Arbeit, in der Jugendarbeit oder zu Strategien gegen die rechten Bedrohungen.“

6/7
„Denkbar ist ein langfristiges Pat*innenprogramm mit Zusammenhängen aus anderen Städten, die unterstützen und zur Verfügung stehen, wenn es bei uns vor Ort brenzlig wird. Am Sinnvollsten ist es tatsächlich, wenn Menschen mit einer klaren antifaschistischen Haltung den Schritt wagen, raus aus der Stadt zu ziehen und vor Ort Strukturen mit aufbauen und erhalten.“

7/7