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Autos werden mit Abstand am meisten für Arbeitsweg genutzt

Obwohl Diensträder oder Jobtickets immer häufiger von Firmen angeboten werden, finden sie kaum Anklang. Noch immer steigen die meisten Deutschen für den Weg ins Büro ins Auto - und Millionen nutzen die umstrittene Pendlerpauschale.

➡️ https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/arbeitsweg-verkehrsmittel-auto-100.html?at_medium=mastodon&at_campaign=tagesschau.de

#Verkehrsmittel #Auto #Arbeitsweg
Ihr habt „seit Jahrzehnten weigern sich konservative Politiker eine gute ÖPNV Infrastruktur aufzubauen“ wirklich komisch formuliert
Arbeit ist der Untergang der trinkenden Klasse! Nieder mit Arbeit! Freizeit den Freien! GENERALSTREIK JETZT!
ja wie schon angedeutet was bringt mir jobrad oder öpnv wenn es meinen Arbeitsweg verlängert oder unangenehmer macht.
Wie? Was? Hä? Das kann doch garnicht sein. Aber es gibt doch jetzt das Deutschlandticket.

Die Leute haben gelogen und es liegt garnicht am Preis dass sie Auto fahren sondern die Fahren Auto weil sie Auto fahren wollen? Und würden das auch tun wenn der Zug gratis wäre?

Das ist ja verrückt, damit hätte ja niemals jemand rechnen können!
Die Lösungen sind eigentlich einfach: Dort, wo es Alternativen gibt oder geben könnte, den Preis für die PKW-Nutzung hochschrauben und das Geld zweckgebunden dafür einsetzen, die Situation weiter zu verbessern.

Und: Das Ganze ist letztlich auch eine Folge daraus, dass die Mobilitätsanforderungen immer weiter und weiter gestiegen sind. Das hinterfragt mir irgendwie viel zu selten jemand; herumgemäkelt (nicht zu Unrecht) wird am Symptom.
Damit man den ÖPNV nutzen kann, müsste man ihn massiv ausbauen. Dafür fehlt seit Jahren der politische Wille. Das Deutschlandticket ist nur ein Rabatt auf ein schlechtes Angebot. Mangels Alternative nutzt man halt das Auto.
ich geh zu Fuß
Je nach Region kommt der Weg zur Arbeit mit dem ÖPNV auch einer kleinen Expedition gleich, @tagesschau . Ich wäre froh, ich könnte endlich das Auto abschaffen, mein Arbeitgeber übernimmt knapp die Hälfte des Deutschlandtickets. Aber bei unserem ÖPNV sind Ausfälle an der Tagesordnung. Ich nutze ihn nur für Ausflüge.
Mal ein wenig Input:

Ich steige Morgens ins Auto, bin nach ca. 18-25 Minuten im Büro.
Gerade wenn viel los ist, wird es auch mal später ... (eingeschränkter Fahrplan) und dunkel in wenig belebter Gegend.
Mit dem Wagen bin ich dann in 15-20 Minuten Zuhause. Im Durchschnitt täglich 40 Minuten.

Mit dem ÖPNV ... brauche ich ...
... so erstmal 15-30 Minuten zufuß (oder kürzer und Kurzstrecke zum Pendlerparkplatz, falls dort noch was frei ist, mit dem Auto) ... dann kommen ca. 15-20 Minuten Fahrt zum Umsteigepunkt ... und nochmal ca. 5-10 Minuten bis zum Büro - sagen wir 45 Minuten, weil keine Wartezeit eingerechnet ist.
Die Rückfahrt ist Abends eher so 15-20 Minuten (Fahrplan...) ... Umsteigen, 15-20 Minuten zur Haltestelle ... und 15-30 Minuten bis nach Hause - bleiben wir bai 45, gerne aber auch 60 Minuten.

Summe 90 Minuten.
(Also mehr als das Doppelte.)
Mit "Entertainment" wie Bettlern, Bekloppten, Brüllaffen ... und Zusatzevents wie "Streik", "Zugausfall", etc.

Fragen?
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
Streckenplaner:

Einmal mit Auto.
Einmal mit ÖPNV.

Noch Fragen?
Die Pendlerpauschale sollte von den Unternehmen gezahlt werden statt vom Staat. Verursacherprinzip. Dann hätten sie auch einen Anreiz die Arbeitsplätze näher an den Wohnungen der Arbeit"nehmer" anzubieten.
Naja, mit der Pendlerpauschale ist es halt wie mit dem Bürgergeld. Es gibt welche, die es brauchen und andere, die es nicht bräuchten und halt mitnehmen. Wieviel das jeweils sind, da scheiden sich wie immer die Geister. Aber je höher der Anreiz ist, den bequemen Weg zu gehen, desto eher fragen sich die Leute, warum sie den nehmen sollen, wo man selbst was leisten muss, z. B. sich mehr mit technischer Innovation beschäftigen muss, wie sie u. a. E-Bikes, Wetter-Apps usw. bieten. 1/2