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Laut BKA wird in Deutschland alle zwei bis drei Minuten eine Frau Opfer von Gewalt – nicht nur zu Hause, sondern auch im öffentlichen Raum. Nach einem beängstigenden Erlebnis in der Hamburger U-Bahn, bei dem sie beleidigt und geschubst wurde, startete eine junge Frau eine Petition für Frauenabteile.

📝 https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Petition-fuer-Frauenwaggons-in-S-und-U-Bahnen-gestartet,hamj156734.html?at_medium=mastodon&at_campaign=NDR.de

#NDR #Fraunwagons #SBahn
Foto von einer Bahn in Hamburg und in Tokio.

Dazu der Text:

Frauenwagons in Hamburg? Bereits 13.000 Menschen stimmen dafür! Vorbild sind die U-Bahnen in Tokio, in denen es in der Rushhour besondere Abteile für Frauen gibt.
Das Problem wird dadurch nicht gelöst, nur verlagert. Es braucht mehr Bildung, mehr Wertevermittlung, mehr Anstand, weniger Ellenbogen, Stärkung der Justiz usw.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (4 Wochen her)
Ja, aber Bildung und Wertevermittlung brauchen Zeit. Das geht nicht von heute auf morgen
Stimmt. Aber wir müssen irgendwann anfangen.
Dann eben beides zur gleichen Zeit,wo ist das Problem? Das was du geschrieben hast ist auch nur eine Verlagerung zu Lasten der Frauen. Einer muß den Anfang machen,richtig,also fangt einfach an weil es mehr Hebelwirkung auf die Politik hat.
Dann müssen wir auch über alles als Paket reden. Das war von uns auch so geschrieben.
Für uns Frauen löst es das aktuelle Problem.
Für die übergriffigen Männer auch erst mal.
Als Akutmaßnahme perfekt.
Alles andere muss parallel passieren.
@NDR
@NDR
"Parallel passieren" ist das entscheidende Stichwort.
Entscheidend ist, FLINTA akut zu schützen.
@NDR
@NDR
Und die Beseitigung patriarchalischer Strukturen in der Gesellschaft. Männer, emanzipiert Euch von Eurer Rolle, die man Euch von klein auf antrainiert hat. ⚧️♀️✊😊🐘🦣
Nach meinem Empfinden wird das umso schwerer, je weiter verbreitet das narrativ "männer sind übergriffig" ist.
Das erschafft ein männlichkeitsbild, dem sich unsichere personen bedienen können, mit dem aie gleichzeitig abwehren können, irgendwie zu sanft, zu feminin, zu schwul zu sein. Dass das für reflektierte Menschen absurd scheint, ändert leider nichts daran, dass diese idee genau dieses narrativ bedient.
Deshalb der Hinweis auf die Bildung. Kein Mensch hat das Recht, einen anderen wegen seiner Meinung, seiner Herkunft, seines Aussehens usw. verbal oder körperlich anzugreifen. Diese Selbstverständlichkeiten gehen auf allen Ebenen verloren.
Ja, Bildung ist megawichtig, das Erzählrn von jeweiligen Geselkschaften, damals bis Geschichten starker Frauen und ihr Wirken auf die Gesellschaft, damals wie heute, ist wichtig, und auch, zu lernen, nicht mehr in Konkurrenz zu einander zu leben, sondern zusammenzuarbeiten. Schwierig im Kapitalismus das umzusetzen, doch in diese Richtung muss es gehen.