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Ich bin jetzt seit ein paar Wochen nur noch im Fediverse und auf keinen anderen sozialen Medien mehr. Außer YouTube. Und ich liebe es!
Sie Art, wie ich Social Media nutze, hat sich stark verändert. Anfangs war es bisschen gewöhnungsbedürftig, dass es keinen Algorithmus gibt, der mir zeigt, was ich (angeblich) sehen will, und mich möglichst lange zur Nutzung bringen will. Mittlerweile find ich das sogar besser so. Früher waren meine timelines sehr einseitig. Und irgendwie war mir auch wichtig, Reichweite zu generieren und viele Likes zu bekommen.
Im Fediverse ist meine Timeline viel vielfältiger, ich entdecke neue Dinge, von denen ich gar nicht wusste, dass sie mich interessieren, ich mache mir weniger Gedanken über das, was ich poste und verbringe allgemein weniger Zeit in sozialen Medien. Wenn ich mal nach den Likes schaue, die meine Posts bekommen, dann nicht, um die Anzahl zu erfahren, sondern um eventuell neue Accounts zu entdecken. Grade bei Themen, die in meiner "Bubble" nicht so vertreten sind. Straight Edge zum Beispiel. Dann schaue ich, wer das favorisiert oder teilt und schaue, was die Personen sonst so auf Social Media treiben. So hab ich schon einige tolle Accounts hier entdeckt.
Und eine YouTube Alternative will ich auch noch ausprobieren, aber hab da aktuell keine spoons für.
Damit geht es dir wie mir damals.
Ich fühle mich hier viel mehr Wertgeschätzt, auch wenn es mal Diskussionen gibt und man nicht einer Meinung ist.

Falls du mehr zu #Peertube wissen willst, das ist im März Thema der nächsten #FediverseSprechstunde von @Doris@top-netz.de
Einfach dazukommen, wir haben eine Adminin, die allen die Interessiert sind, Peertube erklärt und zeigt, was man machen kann.
Das ganze finden Online statt und man kann live Fragen dazu stellen
bin auch seit einigen Wochen bei Mastodon und noch #neuhier. Das Grundprinzip des Netzwerks finde ich toll. Das #fediverse hat viel Potential. Jedoch: ich finde, für die breite Masse fehlt es immer noch ein Usability.
Ersteinmal Klasse, dass dir das Prinzip #Fediverse zusagt.
Was fehlt dir, bzw. der breiten Masse denn?

#neuhier
Ein bisschen das, was man von Twitter gewohnt war. Das gesamte Fediverse/Mastodon als Standard; Selektierung von einzelnen Instanzen als Opt-In. Hashtags regional/weltweit einfach zugänglich machen. Ersteres ist ja, meiner Erkenntnis nach, da. Zweiteres schwierig. Vor allem auf dem Handy hab ich der Mastodon App ständig Probleme mit meinen Timelines (Follow, alle usw.).
ich muss dich da mal ein wenig einfangen.
Das Fediverse ist nicht gleich Mastodon.
Mastodon ist nur eine Maske, wie du es sehen willst. Davon gibt es noch ganz viele andere.
Mastodon ist kein Standard. Es ist vielmehr der kleinste gemeinsame Nenner, was das Netzwerk kann und mitbringt.

Dann die Apps, allein für Mastodon gibt es über 50 verschiedene Apps, alle sind unterschiedlich und die von Mastodon selber, ist eher eine der schlechtesten, die man nutzen kann.
UX liegt auch daran, welche APP du nutzt. Das ist nicht immer das Problem deines Dienstes Mastodon sondern eher das, was die Entwickler der APP haben wollten.

Noch mal einen Schritt zurück, bevor man ins Fediverse kommt, sollte man auch wissen, was die einzelnen Dienste überhaupt können. Erst nach Auswahl der Software, sollte man sich da dann nach einer Instanz umsehen.

Und such die UX variiert noch mal zusätzlich, innerhalb der ausgesuchten Software, je nach dem was die Instanz Betreiber zulassen oder nicht.

@dsw28@norden.social