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Neue Podcastepisode "She Drives Mobility" - Die Sprache des Kapitalismus und warum wir sie überwinden müssen.


Zentrale Themen:
Die Macht der Sprache : Wie Begriffe wie „Arbeitgeber“ und „Arbeitnehmer“ unsere Sicht auf Arbeit verzerren und bestehende Machtverhältnisse zementieren. Sprache beeinflusst, wie wir Systeme wahrnehmen und welche Veränderungen wir für (un-)möglich halten.
[url=Kapitalismus]Kapitalismus[/url] und Innovation: Warum Märkte nicht immer der beste Mechanismus zur Allokation von Ressourcen sind und welche Alternativen es gibt. Es wird deutlich, dass Märkte oft soziale Ungleichheiten verstärken, anstatt Innovation und Wohlstand gerecht zu verteilen.
[url=Mobilität]Mobilität[/url] und Systemrelevanz: Wie die Autoindustrie als systemrelevant dargestellt wird, während essenzielle Berufe wie Pflege unterbewertet und unterbezahlt bleiben. Dieses Ungleichgewicht verdeutlicht, dass Systemrelevanz oft nicht an den tatsächlichen gesellschaftlichen Bedürfnissen ausgerichtet ist.
Positive Narrative für die Zukunft: Es ist daher immens wichtig, neue, hoffnungsvolle Erzählungen zu schaffen. Diese Narrative können Mut machen, Alternativen zum bestehenden kapitalistischen System zu denken und umzusetzen.

Zitate:
Simon Sahner:
    „Die Art, wie wir über Dinge sprechen, zementiert ihre Wahrnehmung – Sprache ist eine Säule des kapitalistischen Systems.“ 
    „Systemrelevanz sollte sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren – und nicht an wirtschaftlichen Interessen.“
    „Wir brauchen positive Erzählungen einer Welt jenseits des [url=Kapitalismus]Kapitalismus[/url].“ 

Daniel Stähr:
„Märkte sind eine großartige Erfindung – aber nicht für lebensnotwendige Dinge wie Wohnen oder Gesundheit.“
„Das Narrativ vom ‚Too Big to Fail‘ schafft Anreize für Unternehmen, Risiken einzugehen, weil sie sich auf staatliche Rettung verlassen.“
„Wir brauchen mehr Wasser und weniger Diamanten – eine faire Preisgestaltung, die den gesellschaftlichen Nutzen widerspiegelt.“
Katja Diehl:
    „Wir müssen [url=Mobilität]Mobilität[/url] als ein grundlegendes Menschenrecht verstehen, das allen offenstehen muss.“
    „Es gibt nie zu wenig Parkraum – es gibt zu wenig Lebensraum in Städten.“ 
    „Es macht viel mehr Spaß, die Welt zu gestalten, als gestaltet zu werden.“

Ich hoffe, dass diese Episode euch zum Nachdenken anregt und einlädt, bestehende Systeme und Sprachmuster zu hinterfragen. Unsere Diskussion zeigt, wie sehr Narrative unser Handeln und unsere Vorstellungen beeinflussen – und warum es an der Zeit ist, neue Erzählungen zu schaffen, die soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt stellen.

Hier gehts zum Podcast, der aber auch auf allen Plattformen finden lässt - gern abonnieren!
https://katja-diehl.de/die-sprache-des-kapitalismus-neue-narrative-raus-aus-der-gefuehlten-kapitalistischen-alternativlosigkeit/
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (3 Wochen her)