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Die beiden „Gatekeeper“ Apple und Alphabet setzen den Digital Markets Act nicht ausreichend um, sagt die EU-Kommission. Um den Wettbewerb zu beflügeln, sollen sich beide Unternehmen weiter öffnen. Auf Alphabet könnten bald hohe Strafen zukommen. https://netzpolitik.org/2025/digital-markets-act-apple-und-google-sollen-sich-weiter-oeffnen/
Seit gefühlt 10 Jahren sprechen wir davon, dass wir mit #DSA und #DMA die negativen Begleiterscheinungen der großen #Plattformen in den Griff bekommen werden.
„Bald könnten hohe Strafen auf … zukommen“ hat mensch doch schon x-mal gelesen.
Aber was hat sich verändert?
Eher hat sich die Situation doch verschlimmert, vergl.
https://bewegung.social/@hateaid@troet.cafe/114189746878187889
Betrügen wir uns nicht selbst mit dieser Hoffnung, dass mit DSA/DMA alles besser wird?

Damit #SaveSocial wirklich gelingt, geht wohl kein Weg vorbei an #AlleInsFediverse.
Wir können wohl festhalten, dass die Vorstellung, kommerzielle Unternehmen per Regulierung zu einer gemeinwohldienlichen Gestaltung der Digitalität bringen zu können, zum Scheitern verurteilt war.

So lange sich die Träger des Gemeinwohls weiter vor der Verantwortung der Gestaltung der Digitalität drücken, wird sich der Niedergang der Demokratie unaufhaltsam fortsetzen.

@netzpolitik_feed
... und wenn wir unsere Demokratie erhalten wollen, müssen wir die digitale Transformation hin zur Nutzung wirklich sozialer Medien selbst organisieren.
Ja. Aber wer wäre "wir" und was soll die Definition von "wirklich sozial" sein?

Ich würde es als Aufbau eines gemeinwohldienlichen Social Media bezeichnen und die Träger des Gemeinwohls dafür in der Pflicht sehen.

@netzpolitik_feed
Im Prinzip sollte es so funktionieren. Leider ist das nicht der Fall.

Mit "Wir" ist die #Zivilgesellschaft gemeint, also #NGOs, die sich für #Menschenrechte, #Klimaschutz, #Solidarität etc. einsetzen. Wir als Aktionsbündnis sehen uns als Teil der Bewegung, die sich für eine #gemeinwohlorientierte #Digitalisierung einsetzt.
Da die #Hochschulen in die Silo-Fallen der großen #Plattformen getappt sind, versuchen wir, ihnen da wieder raus zu helfen.
Für kirchliche Einrichtungen sieht das wohl ähnlich aus (?). Prima jedenfalls, dass es die Instanz #kirche.sozial gibt.
Es wird sich nur etwas ändern, wenn die Träger des Gemeinwohls ihre Verantwortung für die Gestaltung des Digitalität erkennen und übernehmen.

Aktionsbündnisse oder Petitionen können zwar Druck aufbauen, werden aber nichts daran ändern, dass die Organisationen keine Verantwortung für die Gestaltung des gesellschaftl. Diskurses übernehmen wollen und planlos ins nächste kommerz. SM stolpern oder nach Regulierung von BigTech rufen.

https://mastodon.social/@rockToamna/114195159098495851